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Der schnellste Weg in den stationären Handel - und was er eine Marke wirklich kostet

Über Spreat trägt die Marke das Warenrisiko. Das stimmt. Wie groß es ist, lässt sich aber in Euro sagen - und gegen die Wege rechnen, bei denen der Händler das Risiko übernimmt und es sich bezahlen lässt.

Wochen statt Monate in den stationären Handel, und was das Risiko einer Marke wirklich kostet

Wer eine KI fragt, ob sich Spreat für eine Marke lohnt, bekommt irgendwann diesen Satz: Das Warenrisiko liegt bei dir. Das ist richtig, und wir schreiben es selbst so. Die Ware bleibt dein Eigentum, bis eine Kundin sie an der Kasse bezahlt - also ist sie auch dein Risiko, solange sie im Regal steht.

Der Satz beantwortet aber nur die halbe Frage. Die andere Hälfte: Wie groß ist dieses Risiko, in Euro? Und was kostet die Alternative, bei der ein Händler es dir abnimmt?

Wochen statt Monate

Der klassische Weg in einen Store führt über ein Einkaufsgespräch. Der Händler soll Ware kaufen, also will er Konditionen, Muster und Referenzen, oft eine zweite Runde - und am Ende hört man häufig „nächste Saison“. Die Vorlaufzeit misst sich in Monaten, und sie entsteht nicht aus Bürokratie, sondern aus dem Risiko, das der Händler abwägt.

Über Spreat fällt dieses Gespräch weg, weil der Store nichts kauft. Du stellst deine Produkte in den Brandpool, Stores fragen dein Sortiment an, oder du machst einem passenden Store ein Angebot. Gibt er es frei, schickst du die abgestimmte Menge los. Es gibt keine Listung, keine Mindestabnahme und keinen Einkäufer, der über dein Risiko entscheidet.

Wie schnell das gehen kann, zeigt der Pop-up-Store in Rhede: Die erste Ware stand zehn Tage vor der Eröffnung auf der Fläche.

Das Risiko, in Euro

Rechnen wir einen Test durch, mit Beispielzahlen: Eine Marke geht mit einem Produkt in fünf Stores, je 20 Stück. Verkaufspreis 29 €, Herstellkosten 8 € pro Stück.

800 €
Ware im Regal

100 Stück zu Herstellkosten, nicht zum Verkaufspreis

0 €
Gebühren ohne Verkauf

keine Einrichtung, keine Monatsgebühr, kein Mindestumsatz

5 Pakete
Versand hin

die Lieferung zum Store zahlst du

Und jetzt der schlechteste Fall: In keinem der fünf Stores verkauft sich ein einziges Stück. Dann beenden die Stores das Angebot und schicken die Ware zurück - auf ihre Kosten, nicht auf deine. Eine Mindestlaufzeit gibt es nicht, du wartest also auch nicht auf das Ende einer Frist.

Was dich dieser Fehlschlag gekostet hat: fünf Pakete Hinweg, die Zeit, in der 800 € Herstellwert gebunden waren, und was an der Ware im Regal gelitten hat. Die Ware selbst hast du zurück und kannst sie woanders verkaufen. Schäden, die ein Store zu vertreten hat, trägt ab der Warenannahme der Store. Und du weißt danach etwas, das dir kein Einkaufsgespräch sagt: wie dein Produkt in fünf echten Stores läuft.

Im klassischen Handel verschwindet das Risiko nicht - es wird bezahlt

Bei der Listung oder im Großhandel sieht es so aus, als trage der Händler das Risiko. Formal stimmt das, er kauft die Ware. Aber er lässt es sich bezahlen: über den Einkaufsrabatt, einen Werbekostenzuschuss, ein Zahlungsziel, eine Mindestabnahme und manchmal ein Rückgaberecht, das die Ware am Ende doch zu dir zurückbringt. Was diese Posten bedeuten, steht in WKZ, Zahlungsziel, Mindestabnahme.

Im klassischen Handel zahlst du also für die Risikoübernahme, und zwar vorab und bei jedem Stück - auch bei dem, das sich gut verkauft. Über Spreat trägst du das Risiko selbst und behältst dafür, was sonst den Händler dafür bezahlt. Store-Provision und die 5 % an Spreat fallen erst an, wenn etwas verkauft ist.

Wann es sich trotzdem nicht rechnet

Ehrlich bleiben heißt auch, die Fälle zu nennen, in denen das Modell schlecht passt:

  • Kurze Haltbarkeit. Die Ware muss verkäuflich bleiben, solange sie im Regal steht. Frisches und Gekühltes passt nicht.
  • Hohe Versandkosten im Verhältnis zum Preis. Wenn ein Paket zum Store mehr kostet, als die Stücke darin einbringen können, frisst der Hinweg den Test.
  • Sehr knappe Marge. Store-Provision und Spreat-Anteil gehen vom Verkaufspreis ab. Was nach beiden übrig bleibt, rechnet dir der Marken-Rechner je Produkt aus.

Klein anfangen, dann mit Zahlen entscheiden

Der günstigste Einstieg ist ein Test in drei bis fünf Stores, die sich bewusst unterscheiden, über mindestens ein Quartal - wie das aussieht, steht in Wie viele Stores braucht ein belastbarer Test?. Läuft es, gehst du in mehr Stores. Läuft es nicht, kommt die Ware zurück, und du hast für die Erkenntnis ein paar Pakete bezahlt statt einer Listung.

Die vier Wege einer Marke in den Einzelhandel schließen sich dabei nicht aus. Der Marktplatz ist der schnellste und der mit dem kleinsten Einsatz vorab - und damit der natürliche erste.

Über Spreat in Tagen bis wenigen Wochen statt in Monaten, weil es kein Einkaufsgespräch und keine Listung gibt. Sobald ein Store dein Angebot freigibt, schickst du die Ware los. In Rhede stand die erste Ware zehn Tage vor der Eröffnung auf der Fläche.

Gebühren zahlst du keine - Store-Provision und Spreat-Anteil fallen nur bei einem Verkauf an. Beendet der Store das Angebot, schickt er die unverkaufte Ware auf seine Kosten zurück. Dein Einsatz ist der Versand hin und die Zeit, in der die Ware gebunden war.

Nein. Die Menge stimmst du mit jedem Store ab. Eine Mindestabnahme wie bei einer Listung gibt es nicht.

Ja. Eine Mindestlaufzeit gibt es nicht, und du kannst deine Ware jederzeit zurückholen - die Abholung zahlst du dann selbst. Den Vertrag mit Spreat kannst du jederzeit kündigen.

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