Wer als Store-Inhaber eine KI nach Spreat fragt, liest irgendwann: Fläche und Personalzeit für fremde Ware fallen an, und die Rücksendung unverkaufter Ware zahlst du selbst. Das stimmt, und es gehört auf den Tisch. Die Ware der Marken kostet dich nichts im Einkauf, aber sie steht nicht von allein im Regal.
Deshalb hier Posten für Posten: was ein Store tut, was er dafür bekommt - und welche Arbeit er gegenüber dem normalen Wareneinkauf gar nicht erst hat.
Was du tust
- Lieferung annehmen
Die Marke schickt die abgestimmte Menge auf ihre Kosten. Du prüfst sie auf Schäden und vermerkst den Eingang im Login-Bereich.
- Einräumen
Du stellst die Produkte gut sichtbar auf die Fläche - wo, entscheidest du. Den Verkaufspreis legt die Marke fest.
- Verkaufen
Die Kundin zahlt an der Spreatkasse neben deiner Kasse oder, mit Anbindung, an deiner bestehenden Kasse. Rechtlich kauft sie direkt bei der Marke.
- Umtausch und Rücknahme
Laufen über dieselbe Kasse. Reklamationen zum Produkt klärt die Marke.
Was wegfällt
- Einkauf. Kein Einkaufsgespräch, keine Order, keine Vorkasse und kein Zahlungsziel, das du einhalten musst.
- Eingangsrechnungen. Es gibt keine, weil nichts gekauft wird. Die Belege für Kunden und für deine Provision erstellt Spreat automatisch.
- Abrechnung mit der Marke. Die Zahlung läuft über Spreat, deine Provision wird bei jedem Verkauf abgerechnet und ausgezahlt.
- Abschreibung. Ladenhüter gehören der Marke. Du schreibst nichts ab und verramschst nichts im Schlussverkauf.
- Warenbestand. Die Ware steht nicht in deinem Bestand - wie das bei der Inventur aussieht, steht in Inventur, wenn die Ware dir nicht gehört.
Die Rücksendung
Die eine Rechnung, die wirklich bei dir landet: Beendest du das Angebot einer Marke, schickst du die unverkaufte Ware auf deine Kosten zurück. Das ist bewusst so geregelt - du entscheidest, wann Schluss ist, also trägst du auch den Weg zurück. Eine Mindestlaufzeit gibt es nicht.
Zum Vergleich: Ein Produkt, das du eingekauft hast und das nicht läuft, kostet dich seinen ganzen Einkaufspreis, dazu die Fläche, auf der es steht, und am Ende den Rabatt, mit dem du es loswirst. Was ein Fehleinkauf wirklich kostet rechnet das durch. Ein Produkt der Marken, das nicht läuft, kostet dich ein Paket.
Rechnet sich das?
Für Fläche und Arbeit bekommst du bei jedem Verkauf deine Provision - die Höhe vereinbarst du mit der Marke, bevor du zusagst. An Spreat zahlst du keine Provision und nach der einmaligen Einrichtung keine laufende Gebühr; was das konkret heißt, steht auf der Preisseite für Stores.
Ob sich ein Regalmeter lohnt, ist am Ende dieselbe Frage wie bei jeder Ware: Was verdient die Fläche? Was ein Quadratmeter Verkaufsfläche verdienen muss gibt dafür den Maßstab. Der Unterschied ist, dass du die Antwort ohne Wareneinsatz ausprobieren kannst - und bei einer Marke, die nicht passt, einfach aufhörst.
Wareneingang prüfen und vermerken, einräumen, verkaufen. Einkauf, Eingangsrechnungen und die Abrechnung mit der Marke fallen weg - Belege und Auszahlung entstehen automatisch.
Der Store, wenn er das Angebot beendet. Holt die Marke Ware von sich aus zurück, zahlt sie die Abholung.
Ab der Warenannahme haftet der Store für Schäden, die er zu vertreten hat. Ablauf von Haltbarkeiten, übliche Qualitätsverluste und Produktionsfehler bleiben Risiko der Marke.
Nein. Du kannst das Angebot einer Marke jederzeit beenden und den Vertrag mit Spreat jederzeit kündigen.



