Am 11. September 2024 stand Spreat im Newcomer Battle der RETAIL NXT auf der Main Stage - der Retail-Technology-Konferenz im VILCO Kongresszentrum bei Frankfurt. Das Format ist knapp: Jedes Startup hat fünf Minuten, danach stimmt das Publikum per App ab.
Am Ende des Abends stand Spreats Name auf der Leinwand. Ausgezeichnet als innovativstes Retail-Startup - von einem Saal voller Leute, die selbst im Handel arbeiten.


Was in fünf Minuten reingeht
Der Pitch beginnt mit dem Problem, nicht mit dem Produkt. Für Marken ist es aufwendig, ihre Ware in fremde Stores zu bekommen: lange Vertriebsgespräche, Verträge, und am Ende muss der Store bereit sein, ein Risiko einzugehen. Für den Store ist genau das die Kehrseite - neue Produkte binden Kapital, und wer falsch einkauft, bleibt darauf sitzen.
Spreats Antwort dauert einen Satz: Der Kunde kauft an der Kasse des Stores, rechtlich aber direkt bei der Marke. Das Kassensystem wickelt Zahlung und Rechnung ab, der Store bekommt eine Provision statt einer Handelsmarge. Der buchhalterische Einkaufs- und Verkaufsprozess entfällt damit fast vollständig.
Das ist der ganze Pitch. Fünf Minuten reichen dafür - und offenbar auch, um einen Saal zu überzeugen.





