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title: "Der Store, in dem Spreat angefangen hat | Spreat"
description: "Der Viertelladen in Düsseldorf-Unterbilk war der erste Store mit Spreat: 33 Produzenten auf der Fläche, null Euro Wareneinkauf - und ein Sortiment, das über ein Jahr gewachsen ist."
url: "https://spreat.com/stories/success/viertelladen"
language: "de"
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# Der Store, in dem Spreat angefangen hat

Ein Nachbarschafts-Store in Düsseldorf-Unterbilk, 33 Produzenten auf der Fläche - und die Frage, warum das nicht überall geht.

12\. August 2026

![Schaufenster des Viertelladens in Düsseldorf-Unterbilk](https://spreat.com/media/images/stories/viertelladen/cover-800.webp)

## Auf einen Blick

Store

Viertelladen

Ort

Düsseldorf-Unterbilk

Fläche

Nachbarschafts-Store

Rolle bei Spreat

Marktplatz der ersten Stunde

Der Viertelladen liegt in Düsseldorf-Unterbilk, zwischen Altbauten und Kneipen, und ist genau das, wonach er aussieht: ein Store fürs Viertel. Kleine Fläche, festes Budget, ein Sortiment aus der Nachbarschaft - Drucke, Karten, Keramik, Kleidung, Killepitsch.

Er ist auch der Store, in dem Spreat angefangen hat. Nicht als Pilotprojekt mit Vertrag und Kickoff, sondern weil jemand ein Problem hatte, für das es noch keine Lösung gab: Ein Store dieser Größe kann nur einkaufen, was er sich leisten kann - und leisten kann er sich wenig.

![Schaufenster des Viertelladens mit dem Store-Logo](https://spreat.com/media/images/stories/viertelladen/foto-03.jpg)

Ein Viertel für's Viertel - so steht es im Fenster.

![Mattis Klöpper im Viertelladen in Düsseldorf-Unterbilk](https://spreat.com/media/images/stories/viertelladen/foto-01.jpg)

Ausgangslage

## Jeder Euro in der Ware fehlt auf dem Konto

Die Rechnung eines kleinen Stores ist unbarmherzig. Wer zehn Produzenten führt, hat für diese zehn bezahlt - und wer einen elften aufnehmen will, muss dafür Geld in die Hand nehmen, das er nicht hat. Also bleibt es bei zehn, und die Fläche kann weniger, als sie könnte.

Über Spreat kauft der Store nichts mehr ein. Die Ware gehört den Marken, bis jemand sie an der Kasse mitnimmt; der Store bekommt eine Provision. Aus zehn Produzenten wurden 33 - auf derselben Fläche, mit demselben Konto.

10

Produzenten vorher

so viele, wie der Einkauf hergab

33

Produzenten danach

auf derselben Fläche

0 €

Wareneinkauf

die Ware blieb Eigentum der Marken

## Was auf der Fläche steht

Ein Blick in den Sortimentsstand vom Januar 2025: 385 Artikel, 244 verschiedene Produkte, 1.346 Stück im Store. Der mittlere Preis liegt bei 35 Euro - deutlich über dem eines Weihnachtsmarkts, deutlich unter dem einer Galerie. Die Provision liegt meist bei 25 Prozent, bei manchen Marken bei 20.

Interessanter als die Summen ist ihr Verlauf: Zwischen März und Dezember 2024 kam an 41 verschiedenen Tagen neue Ware ins Sortiment. Kein Saisonwechsel, keine Ordertermine - der Store hat übers Jahr nachgelegt, wann immer etwas passte.

![Regalbretter mit gerahmten Drucken und Postkarten im Viertelladen](https://spreat.com/media/images/stories/viertelladen/foto-02.jpg)

![Wand mit Drucken und ein Tisch mit Kleinigkeiten im Viertelladen](https://spreat.com/media/images/stories/viertelladen/foto-04.jpg)

Drucke, Karten, Kleinserien - fast nichts davon hat der Store gekauft.

Stadtmomente im Viertelladen.

![Handgemachte Haarspangen an einem Holzständer im Viertelladen](https://spreat.com/media/images/stories/viertelladen/foto-07.jpg)

## Warum das ein Nachbarschafts-Store bleibt

Ein größeres Sortiment macht aus einem Viertelladen nicht automatisch einen Concept Store - und soll es auch nicht. Was dazukommt, kommt aus derselben Stadt: Poster mit dem Dreischeibenhaus, Illustrationen aus dem Viertel, Kleidung von kleinen Labels, Killepitsch.

Genau das ist der Punkt, an dem das Modell für einen Store dieser Größe funktioniert. Er muss nicht raten, was ankommt. Er kann es hinstellen, und wenn es nicht läuft, geht es zurück - ohne dass ein einziger Euro dafür ausgegeben wurde.

![Gerahmte Drucke mit Düsseldorfer Motiven auf einem Regalbrett](https://spreat.com/media/images/stories/viertelladen/foto-05.jpg)

![Flaschen Killepitsch im Regal des Viertelladens](https://spreat.com/media/images/stories/viertelladen/foto-06.jpg)

![Sweatshirts eines kleinen Labels, gestapelt im Viertelladen](https://spreat.com/media/images/stories/viertelladen/foto-08.jpg)

> „Ihr habt uns den Laden gerettet.“

Klaus Mader Mitgründer, Viertelladen

Der Satz ist von Klaus Mader, und er meint ihn wörtlich. Was hier begann, läuft heute in Elektronikfilialen und in einem Pop-up-Store einer Stadt - aber das Prinzip ist noch dasselbe wie damals in Unterbilk: Der Store ist Marktplatz, nicht Einkäufer.

Dein Store ist kleiner als eine Filiale und größer als ein Marktstand? Dann ist der Viertelladen die Größe, an der wir es zuerst gelernt haben.

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