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title: "Was es kostet, in einem fremden Store zu stehen | Spreat"
description: "Für Marken: Was der stationäre Handel klassisch kostet - Listung, Mindestabnahme, Zahlungsziel - und wie die Rechnung über Spreat aussieht: 5 % je Verkauf, Kosten erst beim Verkauf."
url: "https://spreat.com/stories/industry/marke-im-fremden-store"
language: "de"
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# Was es kostet, in einem fremden Store zu stehen

Der klassische Weg auf die Fläche beginnt mit einem Gespräch, in dem jemand ein Risiko übernehmen soll. Es gibt einen zweiten Weg - und der rechnet sich anders.

11\. März 2025

![Zwei Wege im Vergleich: gestapelte Kosten vor dem Verkauf gegen 5 % je Verkauf](https://spreat.com/media/images/stories/marke-im-fremden-store/cover-800.webp)

Wenn eine Marke in einen Store will, führt der Weg über ein Gespräch, in dem jemand ein Risiko übernehmen soll. Der Händler kauft die Ware, bezahlt sie, stellt sie hin - und wenn sie liegen bleibt, ist es sein Geld, das in der Ware steckt. Deshalb hört man in diesen Gesprächen so oft „vielleicht nächste Saison“. Es ist einer von [vier Wegen in den Einzelhandel](https://spreat.com/stories/industry/wege-in-den-einzelhandel) - und der, bei dem am meisten vorab bezahlt wird.

Das ist kein Kommunikationsproblem. Es ist eine Rechnung, die für den Händler nicht aufgeht, solange er der ist, der bezahlt.

## Der klassische Weg, in Posten

-   Ein Vertriebsgespräch, oft mehrere, oft über Monate
-   Konditionen: Einkaufspreis, Rabattstaffel, Werbekostenzuschuss
-   Eine Mindestabnahme, damit sich der Aufwand für den Händler lohnt
-   Ein Zahlungsziel - bis dahin liegt das Geld beim Händler, nicht bei dir
-   Bei manchen Ketten eine Listungsgebühr, bevor ein einziges Stück verkauft ist

Für eine große Marke ist das ein eingespielter Prozess mit einer eigenen Abteilung. Für eine kleine ist es die Hürde, an der es endet - nicht weil das Produkt schlecht wäre, sondern weil niemand auf beiden Seiten das Risiko tragen will.

Der zweite Weg

## Verkaufen, ohne verkauft zu haben

Über Spreat kauft der Store deine Ware nicht. Sie steht auf seiner Fläche und bleibt dein Eigentum, bis eine Kundin sie an seiner Kasse mitnimmt - rechtlich kauft sie in diesem Moment direkt bei dir. Der Store bekommt eine Provision, die ihr vorher vereinbart habt.

Damit fällt die ganze Liste oben weg. Kein Einkaufspreis, keine Mindestabnahme, kein Zahlungsziel, keine Listungsgebühr. Was bleibt, sind zwei Posten - und beide erst, wenn etwas verkauft wird.

frei

Store-Provision

je nach Branche und Produkt, du legst sie je Angebot fest

5 %

an Spreat

vom Bruttopreis, je verkauftem Produkt

0 €

Fixkosten

keine Einrichtung, keine Monatsgebühr

Dazu kommen 0,25 € netto je Einkauf an der Kasse - nicht je Produkt. Wer drei deiner Artikel zusammen kauft, löst sie einmal aus, und sie verteilt sich auf die drei.

Die 5 % sind kein Vermittlungshonorar. Darin steckt die Zahlungsabwicklung samt Belegen, die Abrechnung mit dem Store inklusive seiner Provision, und die Sicht auf jede Bewegung deiner Ware - Store für Store, in Echtzeit.

## Was es dich trotzdem kostet

Ehrlich bleiben heißt: kostenlos ist es nicht. Deine Ware liegt auf einer fremden Fläche, und dieses Kapital ist gebunden, solange sie dort steht. Du zahlst die Logistik hin. Beendet der Store das Angebot, schickt er unverkaufte Ware auf seine Kosten zurück - eine Mindestlaufzeit gibt es nicht. Holst du Ware von dir aus zurück, zahlst du die Abholung.

Das ist die vollständige Liste. Sie ist kurz genug, dass sich ein Test lohnt, den der klassische Weg nie erlaubt hätte: ein Stück Fläche, ein Store, eine Saison - und danach entscheidest du mit Zahlen statt mit Vermutungen.

## Wie ein Store dich findet

Über den Brandpool. Dort stehen über 150 Marken mit mehr als 15.000 Produkten, Stores mit Profil sehen deine Produkte, deine Preise und deine Konditionen, bevor sie dich anfragen - unverbindlich und ohne dass du vorher jemanden überzeugen musst.

Das dreht die Reihenfolge des klassischen Wegs um: Nicht du überzeugst jemanden, ein Risiko einzugehen. Er sucht sich aus, was zu seiner Fläche passt - und geht dabei keines ein.

Deine Marke in den Brandpool

Anlegen, Konditionen setzen, für Stores sichtbar werden. Jede Anfrage wird von uns geprüft, bevor sie bei dir landet.

[Marke anmelden](https://brandpool.spreat.com/#registrieren)

Geschrieben von

[Mattis Klöpperauf LinkedIn](https://www.linkedin.com/in/mattis-kloepper/)

Co-Founder und Geschäftsführer

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