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title: "Was im Hofladen neben den eigenen Eiern stehen könnte | Spreat"
description: "Hofladen und Direktvermarktung: Wie sich das Sortiment um regionale Erzeuger erweitern lässt, ohne deren Ware einzukaufen - und wo das Modell an Grenzen stößt."
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language: "de"
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# Was im Hofladen neben den eigenen Eiern stehen könnte

Ein Hofladen hat, wofür Innenstädte kämpfen: Leute, die wegen der Herkunft kommen. Und ein Sortiment, das endet, wo der eigene Hof endet.

17\. Februar 2026

![Zwei Bretter übereinander: unten die eigene Ware des Hofs, oben Produkte über Spreat](https://spreat.com/media/images/stories/hofladen-sortiment/cover-800.webp)

Ein Hofladen hat etwas, wofür Innenstädte teure Kampagnen fahren: Kundschaft, die wegen der Herkunft kommt. Wer den Umweg über den Feldweg macht, will nicht nur Eier - er will wissen, von welchem Hof sie sind.

Und er hat ein Problem, das kein Marketing löst: Das Sortiment endet, wo der eigene Hof endet. Im Sommer stapelt es sich, im Februar sieht die Fläche dünn aus. Wer dann jemanden hat, der die Fahrt macht, hat ihm zu wenig anzubieten.

## Der klassische Weg heißt einkaufen

Die Standardlösung ist, Ware von anderen zu holen: Honig vom Imker im Nachbarort, Nudeln aus der Region, Seife, Keramik, Marmelade. Nur bedeutet das Einkauf - mit Mindestmengen, gebundenem Geld und dem Risiko, im März auf zwölf Gläsern Quittengelee sitzen zu bleiben.

Für einen Betrieb, dessen Liquidität ohnehin an der Ernte hängt, ist das die falsche Reihenfolge. Deshalb bleibt es oft bei zwei, drei Produkten von Bekannten - und dabei, dass die Fläche weniger kann, als sie könnte.

Die andere Rechnung

## Fremde Ware, ohne sie zu kaufen

Über Spreat stellt der Erzeuger seine Ware auf deine Fläche, und sie bleibt sein Eigentum, bis jemand sie an deiner Kasse mitnimmt. Du kaufst nichts, du bezahlst nichts im Voraus, und du bekommst eine Provision - wie hoch, hängt an Branche und Produkt, und ihr vereinbart sie miteinander.

Was nicht läuft, geht zurück, wann du willst - eine Mindestlaufzeit gibt es nicht. Was läuft, siehst du am selben Tag im System, Produkt für Produkt. Das ist ein Wissen, das ein Hofladen sonst nur über das Bauchgefühl an der Kasse hat.

Wie gut so etwas in kleinem Maßstab funktioniert, zeigt der Pop-up-Store in Rhede: acht Marken aus der Umgebung, 449 Artikel auf der Fläche, 883 verkaufte Stück an siebzehn Öffnungstagen. Kein Einkauf, kein Kapital, und die Ware kam bis zur letzten Woche nach.

Hofläden gehören noch nicht zu den Flächen, auf denen Spreat läuft. Das Modell ist in Nachbarschaftsläden, in Elektronikfilialen und in einem Pop-up erprobt - die Rechnung ist dort dieselbe, die Praxis auf einem Hof kennen wir noch nicht. Wer sie uns zeigt, bekommt entsprechend viel Aufmerksamkeit von uns.

## Wo es nicht passt

-   Frischware mit kurzem Mindesthaltbarkeitsdatum ist der schwierige Teil - je näher ein Produkt an der Kühltheke liegt, desto weniger trägt ein Modell, in dem unverkaufte Ware an die Marke zurückgeht
-   Eine Kasse muss es geben. Eine Fläche mit Kasse am Feldrand und Geldkassette funktioniert nicht: Die Abrechnung zwischen Kundin, Erzeuger und Hof läuft über die Kasse
-   Zwei, drei Gläser Honig lohnen den Aufwand nicht. Interessant wird es bei einer Ecke, einem Tisch, einer Winterfläche - nicht bei einem einzelnen Produkt

## Wofür es passt

Für alles Haltbare, das zur Geschichte des Hofes passt und nicht von ihm kommt: Eingemachtes, Nudeln, Öle, Honig, Seifen, Kerzen, Keramik, Holzarbeiten. Für die Monate, in denen das eigene Sortiment dünn ist. Und für den Moment, in dem jemand nach dem Einkauf noch ein Mitbringsel sucht.

Im Brandpool kannst du ansehen, wer infrage kommt, bevor du irgendjemanden anrufst: über 150 Marken mit ihren Produkten. Sobald dein Store-Profil steht, siehst du zu jeder Marke die echte Provision.

Wer zu deinem Hof passt, steht im Brandpool. Du schaust dich vorab um, und mit deinem Store-Profil siehst du jede Provision, bevor du zusagst.

[Brandpool ansehen](https://brandpool.spreat.com)

Du führst einen Hofladen?

Dann sag uns, was bei dir im Winter auf der Fläche fehlt. Wir schauen gemeinsam, ob es dafür jemanden in deiner Nähe gibt.

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Geschrieben von

[Mattis Klöpperauf LinkedIn](https://www.linkedin.com/in/mattis-kloepper/)

Co-Founder und Geschäftsführer

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